JUKI-Zeltlager vom 31.Juli – 09. August 2017 in Oberthal

Am Mittag des 31. Juli starteten die JUKI  in diesem Jahr erstmalig mit zwei Bussen von der Festhalle Zweibrücken aus, denn wir hatten bereits vor Beginn neue Rekorde gebrochen und sagenhafte 70 Anmeldungen für unser Zeltlager erhalten. So machten sich die Kinder mit einigen Betreuern in den Bussen auf den Weg, um die nächsten zehn Tage gemeinsam zu verbringen.

 Auf den letzten Metern zum Zeltplatz konnten die Teilnehmer schon die ersten Märchenfiguren im Wald entdecken. Kaum auf dem Platz angekommen wurden sie von der guten Fee Florence begrüßt und es gab die verschiedensten Märchen, in denen die Kinder ihre Plätze finden konnten. Ihr gemeinsames Ziel war es den bösen Lord Balthasar aus dem Märchenwald zu vertreiben, damit z.B. Rumpelstilzchen, Dornröschen, der Froschkönig und Co. wieder in ihren Wald zurückgehen konnten und nicht auf der Zeltplatzlichtung bleiben mussten.

Dies konnte nur gemeinsam bewältigt werden, so gab es täglich verschiedene Tagesaufgaben deren Ziel es war, die Zutaten für den Zaubertrank zu ergattern. Mit allen Zutaten sollte es nämlich möglich sein, Lord Balthasar in einen guten Mitmenschen zu verwandeln.

Doch auch das restliche Programm sollte nicht zu kurz kommen: so gab es in guter JUKI-Zeltlager-Manier wieder tolle Punkte, die in diesem Jahr von bis zu 25 Betreuern durchgeführt wurden. Erstmals gab es einen Spiri-Mittag bei dem die Teilnehmer verschiedene Stationen durchlaufen konnten. So war es z.B. möglich, ein Bibel-Quiz zu lösen, Reli-Tabu zu spielen, Gebete zu schreiben, an einer Traumreise teilzunehmen oder ein Stück einer großen Kerze zu gestalten, die wir dann später bei unseren Gottesdiensten angezündet haben. Aber auch altbekannte und geliebte Tagesprogrammpunkte wie beispielsweise der Tag der Freiheit, an dem die Kinder das Programm bestimmten, Kinder- und Jugendstufen-Tag mit getrenntem Programm für die unterschiedlichen Altersgruppen,  der Schwimmbadtag und auch der Langschläfertag mit tollem Brunch (Pancakes nur auf Bestellung J) waren natürlich wieder mit von der Partie.

Eines Morgens wurde der Platz wieder vom bösen Lord Balthasar heimgesucht, der uns allen mitteilte, er wolle aus unserem Zeltplatz lieber einen Freizeitpark mit Achterbahnen und Rutschen bauen. Damit uns allen die Lust auf den Platz vergehen sollte, schaltete er uns kurzerhand den Strom ab. Da hieß es improvisieren, denn vertreiben lassen wollten wir uns natürlich nicht. In den Zeltgruppen konnten die Teilnehmer bei den Märchenfiguren Teile einer Schatzkarte erspielen, um dann Teile eines Stromgenerators zu finden. Ohne Strom wurde dann das Mittagessen kurzerhand ans Feuer gelegt und alle freuten sich in der großen Runde schon am Mittag Stockbrot und Salat genießen zu können. Alle Bastelarbeiten mussten ohne Strom, d.h. ohne Heißkleber etc. erledigt werden. So sägten die Kinder mit Laubsägen und gestalteten Stempelbilder mit natürlichen Waldmaterialien.

Da es nicht an allen Tagen von Natur aus nass war, musste dem natürlich geholfen werden und so gab es manche Wasserschlacht, bei denen die wenigsten trocken blieben.

Außergewöhnlich anstrengend wurde es für einige von uns an unserem großen Wandertag. Auf der geheimen Strecke zum Bostalsee mussten die Kleingruppen verschiedene Stationen lösen, um Teile der Wanderkarte zu erhalten, damit sie am See das Wasser des Lebens erreichen konnten, welches sie zum Zeltplatz zurückbringen sollten.

 

Besucher gab es in diesem Jahr reichlich, leider kamen die wenigsten am Tage. So mussten wir in fast jeder zweiten Nacht unser Lagerbanner gegen mutige Bannerklauer verteidigen. Der Nachtwache wurde es also sehr selten langweilig.

Aber auch am Tage hatten wir einige Besucher zu begrüßen. So konnten wir Peter Simon (Jugendreferent BDKJ), Kaplan Kiran Babu Dasari mit Nina Bender (Pastoralassistentin Hl. Kreuz Zweibrücken), Pfarrer Johannes Müller (Contwig) sowie Paul Beyer (Pastoralreferent Contwig) in unserer Mitte willkommen heißen und haben uns gefreut, dass sie tolle (Wort-) Gottesdienste mit uns gefeiert haben.

Durch die Lagerzeitung (zu finden auf www.juki-swp.de) konnten auch die Daheimgebliebenen ständig am Lagerleben teilhaben und Grüße senden.

 

Den Abschluss bildete der Bunte Abend, bei dem die Kinder die am Tag einstudierten Programmpunkte aufführten.  Zu Beginn gab es wieder ein traumhaftes Buffet und der Abend verging wie im Flug. Die Teilnehmer dachten, nach dem üblichen Betreuerbeitrag (Lagersong) und der Lagerhochzeit, bei der es in diesem Jahr gleich zwei glücken Brautpaare gab, dass der Abend nun vorbei sei. Aber die Betreuer hatten da noch was in petto, so wurde das große Aufenthaltszelt kurzerhand komplett ausgeräumt und zur Disco umgebaut, in der bis drei Uhr nachts noch getanzt, gesungen und gelacht wurde.

Am Abreisetag hieß es dann nur noch packen, Fundsachen verteilen, neu gewonnene Freunde verabschieden und dann ging es auch schon wieder in den Bussen zurück nach Zweibrücken.

Ich spreche für alle Betreuer, wenn ich sage, es war mal wieder eine unvergessliche Zeit und wir sind froh, dass wir alle dabei waren und dass es uns allen so gut gefallen hat.

Wer noch nicht genug bekommen hat – wir sind bereits eine Woche nach dem Zeltlager in die neue Vorbereitung gestartet und würden uns freuen, euch alle im nächsten Jahr wieder zu sehen.

Denn dann geht es vom 23.07.2018 – 01.08.2017 nach Labach wo wir weitere zehn unvergessliche Tage zusammen erleben werden.

Für die Lagerleitung und das gesamte Betreuerteam,

Melissa Gable










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