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Sankt Andreas Altheim, Hornbacher Str. 1
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Sankt Thomas Oberauerbach, Am Gentersberg 13
Maria Königin der Engel Stambach, Dellfelder Str. 25
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Aufgrund der aktuellen Coronapandemie veröffentlichen wir auf der Startseite das aktuelle Evangelium und die Predigt zum jeweiligen Sonntag im Jahreskreis.

Gedanken zum Palmsonntag von Diakon Paul Beyer
 
Text: Mt 21,1-11
Der Einzug in Jerusalem
Als sie sich Jerusalem näherten und nach Betfage am Ölberg kamen, schickte Jesus zwei Jünger aus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen.
Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.
Die Jünger gingen und taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf dem Weg aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!
Als er in Jerusalem einzog, erbebte die ganze Stadt und man fragte: Wer ist dieser? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazareth in Galiläa.
 
 
 
Liebe Schwestern und Brüder,
Die Corona Krise verändert unser Leben!
Wer sich auf unbeschwerte Feiertage mit der Familie gefreut hat,
wer in den Urlaub aufbrechen wollte,
wer es gewohnt ist die Kar- und Ostertage mit der Gemeinde in der Kirche zu feiern,
wir alle müssen unsere Gewohnheiten ändern.
Veränderung ist angesagt.
Das passt als Überschrift auch über die Kar- und Ostertage.
Was wir als Christen in diesen Tagen begehen und feiern sind massive Veränderungen.
Jesus verändert unser Leben!
Der umjubelte König am Palmsonntag
Der dornengekrönte, verspottete König am Karfreitag.
Brot und Wein für das Paschamahl
Leib und Blut Christi beim Abendmahl
Tod am Kreuz
Auferstehung an Ostern
Verloren sein
Gerettet sein.
„Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen ..“
(vgl. großes Glaubensbekenntnis).
Im Evangelium wird Jesus noch umjubelt, begrüßt wie ein König.
„Hosanna, dem Sohne Davids“, rufen die Menschen ihm zu.
Nach dem Einzug berichtet der Evangelist die Tempelreinigung.
Das ist eine wichtige Veränderung. Als Jesus die Händler vertreibt,
kippt die Stimmung.
Die Priester ärgern sich, weil er stattdessen im Tempel die Kranken heilt und weil die Kinder jauchzen:
„Hosanna, dem Sohne Davids!“
Aber Jesus kommt nach Jerusalem nicht um sich feiern zu lassen. Nein, er räumt erst mal auf im Tempel und, noch wichtiger, im Leben der Menschen, die er geheilt und zum Glauben geführt hat.
Jesus will die Menschen von innen heraus verändern und zu dem machen, was sie wirklich sind:
Gerettete, Erlöste.
So zeigt Jesus gleichzeitig, wer er ist.
Der König!
Die diesen Anspruch nicht verstehen können und Angst davor haben, bringen Jesus ans Kreuz.
Die Jesus, als König anerkennen, sind die Gläubigen, sind wir.
Wer ist Jesus für mich?
Die Antwort auf diese Frage verändert mein Leben.
Diese Frage holt uns ein bei der Feier der Kar- und Ostertage.
Je nachdem, was im eigenen Leben gerade dran ist.
Sorge um die Angehörigen in der Corona Epidemie,
Krankheit und Leid,
Angst und Unsicherheit darüber, was die Zukunft bringen mag,
Trauer um verstorbene Angehörige und Bekannte,
Glück in der Familie, Freude, Dankbarkeit.
In unserer jeweiligen Verfassung gehen wir mit Jesus durch die Karwoche und die Ostertage Jahr für Jahr.
So erleben wir, so erlebe ich, Ostern in den verschiedenen Phasen des Lebens immer wieder anders.
Aber: Allen ist Jesus nahe:
Den Fröhlichen und Glücklichen ist er nahe als umjubelter König.
Den Verzweifelten ist er nahe als Geschundener am Kreuz.
Den Traurigen und Verzagten wird er sich offenbaren als Wegbegleiter auf dem Weg nach Emmaus.
Durch seinem Tod und durch seine Auferstehung erringt er das Leben für uns.
Das gilt für uns alle.
Jesus verändert unser Leben.
Gehen wir mit Jesus den Weg vom Palmsonntag bis Ostern durch Leiden und Tod zur Auferstehung.
In diesem Sinne wünsche ich ihnen eine gesegnete Karwoche.
Diakon Paul Beyer